Wohnen und Haushalten

 

Bis um 1900 sind in Suhr Wohn- und Produktionsräume mehrheitlich unter einem Dach vereint. Das sogenannte Hochstudhaus umfasst Küche mit Rauchfang, Stube(n), Schlafkammern sowie den Stall- und Scheunenteil. Mit der aufkommenden Industrie entstehen neue Wohnformen und Wohnstandards. Neubauten dienen häufig nur noch Wohnzwecken. Die Suhrer Haushalte erhalten 1893 fliessendes Wasser und 1907 elektrischen Strom. Steigende Löhne und Massenprodukte lassen ab den 1950er Jahren den Wohnkomfort ansteigen. Industrieprodukte ersetzen allmählich die handwerklich gefertigten Möbel. Elektrische Apparate wie Kühlschrank, Waschmaschine und Staubsauger erleichtern die Hausarbeit. Der erzielte Zeitgewinn wird allerdings durch steigende hygienische Ansprüche im Haushalt und bei der Wäsche teilweise wieder eingebüsst.

Voranzeige:

 

Vortrag Susanne Billaud-Riedel
«Geschichte des Porzellans»

15. Januar 2012 und
19. Februar 2012,
jeweils 15 Uhr

 

 

Spielabend

25. Februar 2012, 18 Uhr

Sponsoren: